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Kurzantwort – Das Wichtigste auf einen Blick • E-Auto-Besitzer (BEV) erhalten 2026 netto 80–130 Euro pro Jahr – je nach Anbieter und Fahrzeugklasse. • Betreiber öffentlicher Ladepunkte erzielen verbrauchsbasiert ca. 0,08 Euro/kWh vor Anbietermarge. Bei 100.000 kWh/Jahr: bis zu 8.000 Euro Brutto-Erlös. • Die THG-Quotenpflicht beträgt 2026 genau 11,5 Prozent (Quelle: 38. BImSchV). • Der Marktpreis für THG-Quoten liegt 2025/26 bei 200–280 Euro/Tonne CO₂-Äquivalent (2022: bis 400 €/t). • Anbietermargen liegen je nach Unternehmen bei 20–50 Prozent – oft ohne transparente Kommunikation. |
Die THG-Quote gehört zu den unterschätztesten Extras der E-Mobilität. Wer sie kennt, fragt sich 2026 zu Recht: Lohnt sie sich noch – oder kassieren vor allem die Anbieter? Dieser Artikel beantwortet beide Fragen mit konkreten Zahlen, einem Anbietervergleich und einer klaren Einschätzung.
Was ist die THG-Prämie 2026? Definition & Funktionsweise
Die THG-Prämie (Treibhausgas-Prämie) ist eine jährliche Vergütung für Besitzer rein elektrischer Fahrzeuge (BEV) und Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte in Deutschland. Sie basiert auf dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und der 38. BImSchV.
Kraftstoffhändler sind gesetzlich verpflichtet, einen festgelegten Prozentsatz ihrer verkauften fossilen Kraftstoffmenge durch nachgewiesene Treibhausgaseinsparungen zu kompensieren. Diese Einsparungen können sie am Markt kaufen – von E-Auto-Besitzern und Ladepunkt-Betreibern, die ihren Strom als CO₂-Einsparquote zertifizieren lassen.
So funktioniert der Mechanismus
• E-Auto-Besitzer melden ihr Fahrzeug einmal jährlich bei einem zugelassenen THG-Anbieter an.
• Ladepunkt-Betreiber melden den tatsächlich abgegebenen Strom ihrer öffentlichen Ladestation.
• Der THG-Anbieter bündelt die Quoten, zertifiziert sie beim Umweltbundesamt und verkauft sie an die Kraftstoffindustrie.
• Der Erlös wird – nach Abzug der Anbietermarge – an den Kunden ausgezahlt.
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Charge & Co. Einschätzung Das System ist gut gedacht, aber die Transparenz lässt oft zu wünschen übrig. Wer nicht weiß, wie hoch die Marge des Anbieters ist, weiß nicht, ob er einen fairen Anteil bekommt. Genau das ist das Kernproblem 2026 – und der entscheidende Grund, warum ein Anbietervergleich sich auszahlt. |
THG-Quote 2026: Quotenpflicht, Marktpreis & Preisentwicklung
Die THG-Quotenpflicht beträgt 2026 genau 11,5 Prozent (38. BImSchV). Das bedeutet: Kraftstoffhändler müssen 11,5 Prozent der Treibhausgasemissionen aus ihrem fossilen Kraftstoffabsatz durch zertifizierte Einsparungen kompensieren.
Der Marktpreis für THG-Quoten hat sich nach dem Einbruch 2023/2024 stabilisiert:
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Zeitraum |
Marktpreis €/t CO₂ |
Bewertung |
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2022 (Hochphase) |
bis 400 €/t |
Historisches Hoch |
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2023–2024 |
stark eingebrochen |
Überangebot, Preiskorrektur |
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2025/26 (aktuell) |
200–280 €/t |
Stabilisiert, kein Hoch |
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Charge & Co. Einschätzung Was viele nicht wissen: Der Marktpreis der THG-Quote und die Prämie, die der Kunde erhält, sind zwei verschiedene Zahlen. Die Differenz ist die Anbietermarge – und die liegt je nach Unternehmen zwischen 20 und 50 Prozent, ohne dass das immer transparent kommuniziert wird. Wer zwei Angebote vergleicht, entscheidet besser. |
THG-Prämie für E-Auto-Besitzer 2026: Was ist realistisch?
Für Besitzer rein elektrischer Fahrzeuge (BEV) gilt: Die jährliche THG-Prämie wird auf Basis eines pauschalen Stromverbrauchs berechnet, den das Kraftfahrtbundesamt (KBA) je Fahrzeugklasse festlegt. Der tatsächliche Verbrauch des Fahrzeugs spielt keine Rolle.
Rechenbeispiel PKW BEV
• Anrechenbare kWh-Menge laut KBA: ca. 2.000 kWh/Jahr
• Brutto-Erlös aus der THG-Quote bei 0,08 €/kWh: ca. 160 Euro
• Nach Anbietermarge (20–50 %): 80–130 Euro netto für den Kunden
• Leichte Nutzfahrzeuge (BEV): höhere KBA-Pauschale, entsprechend mehr Prämie
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Charge & Co. Einschätzung Der direkte Anbietervergleich zahlt sich aus. Der Unterschied zwischen 80 und 130 Euro netto ist keine Kleinigkeit – zumal der Aufwand für den Kunden in beiden Fällen identisch ist: einmal jährlich anmelden, fertig. Der Aufwand beträgt unter fünf Minuten. |
Wallbox-THG-Quote 2026: Der unterschätzte Ertragsfaktor
Während die Fahrzeug-THG-Prämie pauschal ist, wird die THG-Quote für öffentliche Ladepunkte verbrauchsbasiert abgerechnet. Wer eine öffentlich zugängliche Ladestation betreibt, kann den tatsächlich abgegebenen Strom einreichen und erhält die Quote auf diese exakte Menge.
Voraussetzungen für die Wallbox-THG-Quote
• Der Ladepunkt muss im Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur eingetragen sein.
• Der Ladepunkt muss öffentlich zugänglich sein (nicht ausschließlich privat nutzbar).
• Private Heimwallboxen ohne öffentliche Zugänglichkeit sind nicht über die Ladestation-Quote abrechenbar.
• Gewerbeimmobilien, WEGs und Unternehmen können alle profitieren, wenn die Bedingungen erfüllt sind.
Einnahmen-Rechenbeispiel Ladepunkt
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Jahresvolumen |
Brutto-Erlös (0,08 €/kWh) |
Typischer Einsatz |
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10.000 kWh |
800 Euro |
Kleiner Standort / WEG |
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50.000 kWh |
4.000 Euro |
Gewerbeimmobilie |
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100.000 kWh |
8.000 Euro |
Unternehmen / größerer Standort |
Hinweis: Alle Brutto-Erlöse vor Anbietermarge. Mehrere Ladepunkte zählen jeweils separat.
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Charge & Co. Einschätzung Für WEGs, Gewerbeimmobilien und Unternehmen mit öffentlicher Ladeinfrastruktur ist die THG-Quote ein echter Ertragsfaktor – kein nettes Zubrot. Die verbrauchsbasierte Abrechnung hat keinen Deckel und skaliert direkt mit dem Ladevolumen. Wer diese Einnahme noch nicht nutzt, lässt bares Geld liegen. |
THG-Prämie Anbietervergleich 2026: Was Charge & Co. bietet
Nicht jeder THG-Anbieter zahlt gleich viel aus – obwohl die zugrundeliegenden Quotenpreise vergleichbar sind. Der Unterschied liegt in der Marge. Transparente Anbieter weisen sie offen aus. Viele nicht.
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Anbieter |
Prämie E-Auto |
Prämie Wallbox |
Auszahlung |
Besonderheit |
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Charge & Co. |
280 € |
0,08 €/KWh |
2–4 Monate |
Direkt, keine versteckten Gebühren, keine Bindungsfrist |
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Anbieter A (Markt) |
ca. 50–70 € |
0,05 €/KWh |
2–4 Monate |
Margen variieren stark, teils ohne Transparenz |
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Anbieter B (Markt) |
ca. 40–60 € |
0,03 €/KWh |
3–5 Monate |
Teils Bindungsfristen, Marge nicht ausgewiesen |
Hinweis: Marktvergleichswerte sind Richtwerte, Stand Juni 2026.
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Charge & Co. Einschätzung Transparenz ist kein Bonus – sie sollte Standard sein. Charge & Co. zeigt vor der Anmeldung genau, was Sie erhalten. Keine Bindungsfristen, keine versteckten Abzüge. Das ist unser Versprechen. |
Lohnt sich die THG-Prämie 2026 noch? Fazit
Ja – aber mit klarer Differenzierung:
• Für E-Auto-Besitzer: Die Prämie ist kleiner als in der Hochphase 2022, aber der Aufwand ist minimal. Einmal jährlich fünf Minuten investieren, 80–130 Euro erhalten. Kein Aufwand, kein Risiko.
• Für Betreiber öffentlicher Ladepunkte: Hier steckt das eigentliche Potenzial. Verbrauchsbasierte Abrechnung, kein Deckel, skaliert mit dem Ladevolumen.
• Für Unternehmen und WEGs: Wenn die Ladeinfrastruktur öffentlich zugänglich ist, verbessert die THG-Quote die jährliche Betriebskostenrechnung spürbar.
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Charge & Co. Empfehlung Nicht empfohlen: Den erstbesten Anbieter nehmen, ohne zu vergleichen. Der Markt ist fragmentiert, die Margen sind sehr unterschiedlich. Empfohlen: Fahrzeug und Ladepunkte gemeinsam anmelden – Anbieter mit transparenter Margenstruktur wählen – Wallbox-Quote nicht vergessen. Diese wird von vielen Betreibern noch immer unterschätzt. |
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Sie betreiben Ladepunkte oder fahren ein E-Auto? Charge & Co. übernimmt die THG-Quotenvermarktung – transparent, direkt ausgezahlt, ohne Bindungsfrist. |
FAQ – Häufige Fragen zur THG-Prämie 2026
Was ist die THG-Prämie?
Die THG-Prämie ist eine jährliche Vergütung für Besitzer rein elektrischer Fahrzeuge (BEV) und Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte in Deutschland. Sie basiert auf dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und wird über den Verkauf von CO₂-Einsparquoten an die Kraftstoffindustrie finanziert.
Wie hoch ist die THG-Prämie 2026?
Für E-Auto-Besitzer typischerweise 80–130 Euro netto pro Jahr – je nach Anbieter und Fahrzeugklasse (PKW BEV: ca. 2.000 kWh Pauschale laut KBA). Betreiber öffentlicher Ladepunkte erhalten verbrauchsbasiert ca. 0,08 Euro pro kWh vor Anbietermarge.
Kann ich die THG-Prämie für meine Wallbox beantragen?
Nur wenn zwei Bedingungen erfüllt sind: (1) Der Ladepunkt ist im Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur eingetragen. (2) Der Ladepunkt ist öffentlich zugänglich. Private Heimwallboxen ohne öffentliche Zugänglichkeit sind nicht über die Ladestation-Quote abrechenbar.
Wie oft kann ich die THG-Prämie beantragen?
Einmal pro Kalenderjahr für das Fahrzeug. Für Ladepunkte kann die Abrechnung je nach Anbieter auch unterjährig erfolgen.
Welche Einnahmen sind für Wallbox-Betreiber 2026 realistisch?
Das hängt vom Ladevolumen ab. Bei 100.000 kWh jährlichem Durchsatz und 0,08 Euro/kWh ergibt das 8.000 Euro Brutto-Erlös vor Anbietermarge. Bei einem kleinen Standort mit 10.000 kWh/Jahr sind es 800 Euro.
Was ist die THG-Quotenpflicht 2026?
Die THG-Quotenpflicht beträgt 2026 genau 11,5 Prozent (Quelle: 38. BImSchV). Kraftstoffhändler müssen 11,5 Prozent der Treibhausgasemissionen aus ihrem fossilen Kraftstoffabsatz durch zertifizierte Einsparungen kompensieren.
Was ist der Unterschied zwischen THG-Marktpreis und THG-Prämie?
Der Marktpreis ist der Handelspreis, den die Kraftstoffindustrie für eine Tonne CO₂-Äquivalent zahlt (2025/26: 200–280 €/t). Die Prämie ist das, was der Endkunde nach Abzug der Anbietermarge erhält. Die Marge beträgt je nach Anbieter 20–50 Prozent.
Quellen & Rechtlicher Hinweis
• Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG), 38. BImSchV – THG-Quotenpflicht 11,5 % für 2026
• Kraftfahrtbundesamt (KBA) – Pauschale kWh-Mengen je Fahrzeugklasse
• Bundesnetzagentur – Ladesäulenregister (öffentlich zugängliche Ladepunkte)
• Umweltbundesamt (UBA) – Zertifizierung und Zulassung von THG-Quoten
Alle Angaben nach bestem Wissen, Stand Juni 2026. Prämien und Marktpreise können sich ändern. Keine Finanz- oder Steuerberatung. Rechts- und steuerliche Fragen bitte mit einem Fachberater klären.